Was ist zu tun im Todesfall?
Der Tod eines nahestehenden Menschen ist ein einschneidendes Ereignis. Viele Angehörige stehen unter Schock, sind traurig, überfordert oder innerlich wie gelähmt. Gleichzeitig müssen in kurzer Zeit viele Entscheidungen getroffen und viele Dinge geregelt werden.
Im Trauerfall scheint die Zeit oft stillzustehen. Dennoch sind einige Schritte notwendig, um alles Weitere gut organisieren zu können.
Diese Übersicht hilft Ihnen, Schritt für Schritt vorzugehen.
Direkt nach dem Todesfall
Nach dem Todesfall sollte möglichst bald ein Arzt verständigt werden. Tagsüber kann dies häufig der Hausarzt übernehmen. Ist dieser nicht erreichbar, kann der ärztliche Bereitschaftsdienst kontaktiert werden.
Der Arzt führt eine Leichenschau durch und stellt den Totenschein aus. Dieses Dokument ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Ohne Totenschein kann weder die Sterbeurkunde beantragt noch eine Bestattung organisiert werden.
Stirbt ein Mensch im Krankenhaus oder Pflegeheim, veranlasst die Einrichtung die Ausstellung des Totenscheins durch einen Arzt.
Bei einer unklaren oder nicht natürlichen Todesursache werden weitere Schritte notwendig. In diesem Fall sollte der verstorbene Mensch nicht bewegt werden, bis Arzt oder Polizei alles Weitere veranlasst haben.
Angehörige und wichtige Bezugspersonen informieren
Informieren Sie die nächsten Angehörigen, enge Freunde und wichtige Bezugspersonen.
Das ist nicht nur für den Abschied wichtig, sondern auch, um Unterstützung zu organisieren. Gerade in den ersten Tagen ist es hilfreich, Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.
Manche Menschen sollten zusätzlich informiert werden, weil sie in die Versorgung, Begleitung oder rechtliche Betreuung eingebunden waren. Dazu gehören zum Beispiel:
- Pflegedienst
- Hospizbegleitung
- gesetzliche Betreuung
- Seelsorge
- enge Nachbarn
- wichtige Vertrauenspersonen
Zeit für den Abschied nehmen
Wenn es möglich ist, nehmen Sie sich Zeit für den Abschied.
Viele Angehörige empfinden es als wichtig, den verstorbenen Menschen noch einmal in Ruhe zu sehen, zu berühren oder sich bewusst zu verabschieden.
Eine Aufbahrung zu Hause ist unter bestimmten Voraussetzungen für einige Stunden möglich. Sie ist jedoch nicht erlaubt, wenn eine meldepflichtige Erkrankung vorlag.
Was jetzt vorbereitet werden sollte
Nach den ersten notwendigen Schritten hilft es, wichtige Unterlagen und Informationen geordnet zusammenzustellen. Das erleichtert die nächsten Gespräche mit Behörden, Versicherungen und dem Bestattungsunternehmen.
Für die nächsten Schritte werden verschiedene Dokumente benötigt. Es erleichtert vieles, diese frühzeitig zusammenzustellen:
- Personalausweis
- Totenschein
- Geburtsurkunde
- Heiratsurkunde oder Familienbuch
- Scheidungsurteil, falls zutreffend
- Sterbeurkunde eines bereits verstorbenen Partners
- Krankenversichertenkarte
- Rentenversicherungsnummer
- Versicherungsunterlagen
Bestattungsvorsorgevertrag - Grabunterlagen
Testament oder Vollmachten - Bankunterlagen
Mitgliedsunterlagen, zum Beispiel von Vereinen oder Verbänden - Zugangsdaten oder Hinweise zu digitalen Konten, falls vorhanden
Diese Unterlagen werden insbesondere für Behörden, Versicherungen, Banken, Vereine, Anbieter digitaler Dienste und das Bestattungsunternehmen benötigt.
Viele Menschen halten Wünsche zur eigenen Bestattung schriftlich fest. Solche Unterlagen können Angehörige entlasten, weil wichtige Entscheidungen bereits vorbereitet wurden.
Prüfen Sie daher, ob die verstorbene Person Wünsche zur Bestattung hinterlassen hat, zum Beispiel:
- Bestattungsverfügung
- Bestattungsvorsorgevertrag
- persönliche Notizen oder schriftlich festgehaltene Wünsche
- Patientenverfügung
- Vorsorgevollmacht
- Betreuungsverfügung
Darin können wichtige Entscheidungen bereits festgelegt sein, etwa zur Bestattungsart, zum Ort oder zur Gestaltung der Trauerfeier.
In den ersten ein bis zwei Tagen geht es vor allem darum, die organisatorischen Grundlagen für die Bestattung zu schaffen. Viele Aufgaben können gemeinsam mit einem Bestattungsunternehmen erledigt werden.
Wenn keine Vorsorge besteht, wählen die Angehörigen ein Bestattungsunternehmen.
Es kann sinnvoll sein, mehrere Angebote einzuholen, da die Preisunterschiede erheblich sein können. Neben den Kosten ist entscheidend, ob Sie sich gut begleitet fühlen. Ein vertrauensvoller Kontakt kann in dieser Situation sehr entlastend sein.
Das Bestattungsunternehmen kann viele organisatorische Aufgaben übernehmen, zum Beispiel:
- Meldung beim Standesamt
- Beantragung der Sterbeurkunde
- Organisation der Bestattung und Trauerfeier
- Überführung der verstorbenen Person
- Abstimmung mit Friedhof, Kirche oder Trauerredner
Die verstorbene Person muss innerhalb einer bestimmten Frist überführt werden. Je nach Bundesland liegt diese Frist meist bei 24 bis 48 Stunden.
Die Überführung erfolgt zum Beispiel in eine Leichenhalle, auf den Friedhof oder zum Bestatter. Das Bestattungsunternehmen informiert über die geltenden Fristen vor Ort und übernimmt in der Regel die Organisation.
Der Todesfall muss spätestens am dritten Werktag beim Standesamt gemeldet werden.
Zuständig ist das Standesamt des Sterbeortes. Häufig übernimmt das Bestattungsunternehmen diese Aufgabe.
Die Sterbeurkunde ist ein zentrales Dokument. Sie wird für viele weitere Schritte benötigt und sollte deshalb möglichst früh beantragt werden.
Sie wird benötigt für:
- Krankenkasse
- Rentenversicherung
- Versicherungen
- Banken
- Arbeitgeber
- Nachlassangelegenheiten
- Kündigungen
- Vertragsanpassungen
- Vereine, Verbände und Mitgliedschaften
- digitale Dienste und Onlinekonten
Es ist sinnvoll, gleich mehrere Ausfertigungen zu beantragen.
Neben der Organisation der Bestattung müssen weitere Stellen informiert werden. Dadurch lassen sich Leistungen klären, Verträge beenden und spätere Rückfragen vermeiden.
Informieren Sie zeitnah alle Stellen, die mit Versorgung, Leistungen, Versicherungen, Mitgliedschaften oder laufenden Zahlungen verbunden sind.
Dazu gehören insbesondere:
- Krankenkasse
- Rentenversicherung
- Lebensversicherung
- Unfallversicherung
- Pflegekasse
- Arbeitgeber
- Vermieter, falls ein Mietverhältnis besteht
- Banken und Sparkassen
- Vereine und Verbände
- ehrenamtliche Organisationen
- Parteien, Gewerkschaften oder berufsständische Vereinigungen
- Anbieter laufender Abonnements oder Mitgliedschaften
Das ist wichtig, um Leistungen zu klären, Verträge zu beenden, Beiträge zu stoppen und Rückforderungen zu vermeiden.
Bei einigen Versicherungen gelten kurze Fristen. Deshalb sollten Versicherungsunterlagen zeitnah geprüft und die jeweiligen Anbieter informiert werden.
Besonders wichtig sind:
- Lebensversicherungen sollten möglichst umgehend informiert werden.
- Unfallversicherungen verlangen teilweise eine Meldung innerhalb von 24 bis 48 Stunden.
- Private Zusatzversicherungen können eigene Fristen vorsehen.
Diese Fristen bestehen, damit die Versicherung den Todesfall prüfen kann. Eine verspätete Meldung kann zu Problemen bei der Leistungsprüfung führen.
Wurden Hilfsmittel wie ein Pflegebett, Rollstuhl oder andere Pflegehilfsmittel über die Kranken- oder Pflegekasse bereitgestellt, sollte der Todesfall dort gemeldet werden.
Die Abholung oder Rückgabe der Hilfsmittel wird anschließend organisiert.
Hat die verstorbene Person allein gelebt, sollten einige praktische Dinge zeitnah geprüft werden. So lassen sich Schäden vermeiden, Tiere versorgen und wichtige Unterlagen sichern.
Achten Sie insbesondere auf folgende Punkte:
- Haustiere versorgen
- Pflanzen versorgen
- Fenster schließen
- Strom, Gas und Wasser im Blick behalten
- wichtige Unterlagen sichern
- Lebensmittel prüfen
- Briefkasten leeren
- Wohnungsschlüssel sichern
Damit wird verhindert, dass Schäden entstehen oder wichtige Dinge verloren gehen.
Auch digitale Themen spielen nach einem Todesfall eine wichtige Rolle. Viele Verträge, Abos und persönliche Informationen sind heute online gespeichert.
Prüfen Sie daher, soweit möglich:
- E-Mail-Konten
- Mobiltelefon und SIM-Karte
- Onlinebanking-Zugänge
- soziale Netzwerke
- Messenger-Dienste
- Streamingdienste und digitale Abos
- Kundenkonten bei Online-Shops
- Passwortmanager
- Cloudspeicher
- digitale Fotos und Dokumente
- Online-Mitgliedschaften
- Newsletter-Abonnements
- digitale Bezahldienste
- Benutzerkonten bei Behörden oder Versicherungen
Falls keine Zugangsdaten vorliegen, können Angehörige sich direkt an die jeweiligen Anbieter wenden. Für viele Änderungen, Kündigungen oder Löschungen wird eine Sterbeurkunde benötigt.
Nach wenigen Tagen
Nach den ersten organisatorischen Schritten geht es darum, den Nachlass zu sichten und wichtige rechtliche sowie finanzielle Fragen zu klären. Nicht alles muss sofort entschieden werden, aber ein erster Überblick ist hilfreich.
Ein gefundenes Testament muss unverzüglich beim Nachlassgericht abgegeben werden.
Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Gericht prüft die Gültigkeit und eröffnet das Testament.
Ein Überblick über die finanzielle Situation hilft, laufende Kosten zu erkennen und unnötige Ausgaben zu vermeiden.
Prüfen Sie dafür:
- Bankvollmachten
- laufende Zahlungen
- Daueraufträge
- Lastschriften
- offene Rechnungen
- vorhandene Versicherungen
- regelmäßige Einnahmen oder Rentenzahlungen
- Mitgliedsbeiträge
- Spendenabbuchungen
- Abonnements
- digitale Zahlungen
Ohne Vollmacht wird das Konto als Nachlasskonto weitergeführt.
Ein erster Überblick über den Nachlass hilft, wichtige Entscheidungen zu treffen. Dazu gehören Vermögen, Verpflichtungen und mögliche Schulden.
Wichtige Fragen sind:
- Welche Vermögenswerte sind vorhanden?
- Gibt es laufende Verpflichtungen?
- Bestehen Schulden?
- Gibt es Immobilien oder Grundstücke?
- Sind Fahrzeuge, Wertgegenstände oder größere Anschaffungen vorhanden?
- Gibt es offene Forderungen oder laufende Verfahren?
- Gibt es Mitgliedschaften, Funktionen oder Ehrenämter, die beendet oder übergeben werden müssen?
In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, eine Erbschaft auszuschlagen. Hierfür gelten kurze Fristen. Bei Unsicherheiten kann rechtliche Beratung hilfreich sein.
Die Vorbereitung der Bestattung ist für viele Angehörige ein sehr persönlicher Schritt. Neben organisatorischen Fragen geht es darum, eine Form des Abschieds zu finden, die zur verstorbenen Person und zu den Angehörigen passt.
Falls keine Wünsche festgelegt wurden, entscheiden die Angehörigen über den Ort und die Art der Bestattung.
Zu klären sind insbesondere:
- welcher Friedhof gewählt wird
- welche Grabart passend ist, zum Beispiel Erd- oder Urnengrab
- ob bestehende Grabstellen genutzt werden können
- welche Vorgaben die Friedhofssatzung enthält
- wie lange die Nutzungsdauer der Grabstelle ist
Die Friedhofsverwaltung unterstützt bei diesen Fragen.
Der Termin für Bestattung und Trauerfeier wird mit verschiedenen Beteiligten abgestimmt. Dabei spielen gesetzliche Fristen, Verfügbarkeit und persönliche Wünsche eine Rolle.
Abgestimmt wird der Termin meist mit:
- Bestattungsunternehmen
- Friedhof
- Friedhofsverwaltung
- Pfarrer, Seelsorge oder Trauerredner
- Angehörigen
- ggf. Gaststätte oder Ort für das Trauermahl
Es gelten gesetzliche Fristen für die Bestattung. Diese können je nach Bundesland unterschiedlich sein.
Die Trauerfeier kann individuell gestaltet werden. Wichtig ist, dass sie zur verstorbenen Person und zur Familie passt.
Möglich sind zum Beispiel:
- religiöse oder weltliche Gestaltung
- Musik
- persönliche Worte
- Erinnerungen aus dem Leben
- Beiträge von Angehörigen oder Freunden
- Blumenschmuck
- Fotos oder Erinnerungsstücke
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Entscheidend ist, was für Sie stimmig ist.
Auch rund um die Trauerfeier ist vieles zu planen. Einige Aufgaben können Angehörige selbst übernehmen, andere werden häufig vom Bestattungsunternehmen unterstützt.
Dazu gehören:
- Traueranzeige aufgeben
- Trauerbriefe versenden
- Blumen bestellen
- Trauermahl organisieren
- Anfahrt und Parkmöglichkeiten klären
- Gäste informieren
- Musik und Ablauf abstimmen
- Vereine, Verbände oder Weggefährten informieren, wenn sie bei der Trauerfeier berücksichtigt werden sollen
Diese Schritte helfen, Angehörige und Freunde einzubeziehen und gemeinsam Abschied zu nehmen.
Nach der Bestattung
Nach der Bestattung kehrt oft etwas mehr Ruhe ein. Gleichzeitig bleiben viele organisatorische Aufgaben bestehen, die Schritt für Schritt erledigt werden können.
Viele Unterlagen werden noch längere Zeit benötigt. Ein gut sortierter Ordner hilft, den Überblick zu behalten.
Sinnvoll ist eine Ordnung nach Themen, zum Beispiel:
- Sterbeurkunden
- Versicherungen
- Rentenunterlagen
- Bankunterlagen
- Verträge und Kündigungen
- Mitgliedschaften und Vereine
- digitale Konten und Abos
- Nachlassunterlagen
- Schriftverkehr mit Behörden
- Rechnungen rund um die Bestattung
So lassen sich spätere Rückfragen schneller beantworten.
Verwitwete Partner können eine Hinterbliebenenrente beantragen.
In den ersten drei Monaten nach dem Tod, dem sogenannten Sterbevierteljahr, wird häufig die volle Rente weitergezahlt. Der Antrag sollte möglichst zeitnah gestellt werden.
Viele Verträge müssen beendet, umgeschrieben oder angepasst werden. Ein Überblick über Kontoauszüge, E-Mails und Unterlagen hilft, laufende Verpflichtungen zu erkennen.
Zu prüfen sind zum Beispiel:
- Mietvertrag
- Strom, Gas, Wasser
- Telefon und Internet
- Versicherungen
- Abonnements
- Mitgliedschaften
- Vereine und Verbände
- Parteien oder Gewerkschaften
- Fitnessstudio oder Sportverein
- Fördervereine
- berufsständische Organisationen
- Ehrenämter und Funktionen
- Kundenclubs und Bonusprogramme
- Rundfunkbeitrag
- Zeitungen und Zeitschriften
- Streamingdienste
- digitale Dienste und Online-Abos
Für viele Kündigungen wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt.
Ein Erbschein ist beispielweise immer nötig, wenn Grundbesitz vorhanden ist, ohne dass in einem notariellen Testament oder notariellen Erbvertrag hierüber verfügt wurde.
Hilfreich kann ein Erbschein überdies dann sein, wenn die Erbenstellung Dritten gegenüber nachgewiesen werden muss sowie im Streitfall unter potentiellen Erben.
Der kostenpflichtige Erbschein ist beim zuständigen Nachlassgericht schriftlich zu beantragen.
Zuständig ist grundsätzlich das Nachlassgericht, in dessen Bezirk der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte.
Wenn die verstorbene Person allein gewohnt hat, muss die Wohnung zu einem späteren Zeitpunkt geregelt werden. Hier ist es sinnvoll, nichts zu überstürzen und wichtige Unterlagen sowie persönliche Erinnerungsstücke sorgfältig zu sichern.
Zu den Aufgaben gehören unter anderem:
- Wohnung räumen
- Mietverhältnis beenden
- Hausrat regeln
- persönliche Dokumente sichern
- Erinnerungsstücke auswählen
- Haustiere versorgen und unterbringen
- Auto ab- oder ummelden
- Schlüsselübergabe organisieren
Bei Mietwohnungen sollten Fristen und Vereinbarungen aus dem Mietvertrag geprüft werden.
In den Wochen danach
In den Wochen nach der Bestattung geht es häufig um abschließende organisatorische Dinge und um die weitere Gestaltung des Erinnerns. Viele dieser Aufgaben dürfen Zeit haben.
Viele Angehörige bedanken sich für Anteilnahme und Unterstützung.
Das kann persönlich, telefonisch, mit Karten oder durch eine Anzeige geschehen. Eine Danksagung ist eine schöne Möglichkeit, Wertschätzung für Beistand, Blumen, Spenden oder persönliche Worte auszudrücken.
Nach der Bestattung stellt sich die Frage, wie die Grabstelle langfristig gestaltet und gepflegt werden soll.
Zu klären sind zum Beispiel:
- Grabpflege organisieren
- Grabstein auswählen
- Friedhofsvorgaben beachten
- Genehmigungen einholen
- Bepflanzung planen
- saisonale Pflege regeln
Die Friedhofsverwaltung oder eine Friedhofsgärtnerei kann bei diesen Fragen unterstützen.
Hinweis
Viele Schritte sind notwendig, aber nicht alles muss gleichzeitig erledigt werden. Ein Teil muss sofort geregelt werden, anderes darf Zeit haben.
Unterstützung anzunehmen und Aufgaben zu verteilen kann in dieser Zeit sehr entlastend sein. Angehörige müssen diese Situation nicht allein bewältigen. Bestattungsunternehmen, Behörden, Beratungsstellen, Seelsorge und vertraute Menschen können helfen, den nächsten Schritt zu gehen.
Checkliste zum Download
Bitte beachten Sie: Nach einem Todesfall müssen viele Dinge in kurzer Zeit geregelt werden. Diese Checkliste soll Ihnen helfen, den Überblick zu behalten und Schritt für Schritt vorzugehen.
Diese Checkliste:
zeigt, welche Aufgaben direkt nach einem Todesfall wichtig sind
hilft Ihnen, notwendige Unterlagen zusammenzustellen
gibt Ihnen eine klare Orientierung für die ersten Tage und Wochen
erinnert auch an Themen wie Verträge, Mitgliedschaften und digitale Konten
Nicht alles muss sofort erledigt werden. Einige Schritte sind dringend, andere dürfen Zeit haben. Die Checkliste unterstützt Sie dabei, Aufgaben zu ordnen und nichts Wichtiges zu vergessen.